Existenz

Das akademische Proletariat

Der Begriff vom akademischen Proletariat, so alt er möglicherweise sein wird,  drängte sich erstmals 2007, im sued-cafe, der damaligen Community der SZ  in das grelle Licht meiner gesteigerten Aufmerksamkeit Als halbwegs gut situierter Bildungsbürger, der sein Geld eher mathematisch-technisch verdiente, die Datenbanktheorien des EdgarF.Codd in SQL überführen konnte, Microsofts ActiveDirectory im Umfeld eines multinationalen Unternehmens pflegen durfte, so war meine Wenigkeit darüber hinaus bis 1998/99 Sympathisant bzw. Wähler der Grünen  und vielleicht unbewußt dieser verrohenden Mittelschicht gemäß der aktuellen Heitmeyer Studie potentiell nahe, sarrazinesken Gedanken und der Verortung von "Schuldigen" wohl ebenfalls.

SuperJobs

Und nun ist ja der Job eines Fensterputzers eine mindestens ebenso ehrbare Tätigkeit, wie der einer Putzfrau oder gar einer Prostituierten. Immer mal wieder Grund, im Rahmen von Diskussionen über das bedingungslose Grundeinkommen (BGE) die Frage zu stellen, wer denn dann die mit Sicherheit weiter existierenden schweren, ekligen, dreckigen, gefährlichen, monotonen etc. Jobs; und dann eben freiwillig macht.

Für den Notfall vorgesorgt

"Neoliberaler Winter", auch hier im Blog schon mal thematisiert. Dieser Beitrag besteht im Wesentlichen aus einem Text, der von mir bereits am 08.08.2009 in dem Vorgängerblog veröffentlicht wurde. Der Text ist aktualisiert, die Links sind geprüft und angepasst, ggf. ergänzt. Aktueller Denkanstoß war ein Beitrag im Freitag, aber die Thematik interessiert dort kommentarseitig beinahe "keine Sau".