Aufstand

Plötzlich ...

Ein lesenwerter Beitrag auf der SZ, ein Interview mit dem Soziologen Günter Voß zu diesem gesellschaftlichen Impact der gerade ablaufenden und sich wohl noch weiter zuspitzenden Ereignisse, was die zunehmend vielen und gerade jüngeren "Überflüssigen" betrifft. Voß betrachtet sowohl die Macroebene als (gerade auf der zweiten Seite) auch das, was an emanzipatorischen Rollenbildern nun möglicherweise zur Disposition gestellt wird.

Passiver Widerstand - Die Gewalt der Subtraktion

Was tun anstelle von Auf geht's! - Was tun, wenn sich die Machtfrage nicht mehr so unmittelbar stellt, zumindest in der sog. "Ersten Welt" des Spätkapitalismus eine Machtübernahme im aufrührerischen, revolutionären Sinne heute nirgendwo möglich scheint? Was tun, über ein möglicherweise fatalistisch dominiertes Denken hinaus? Wo können sich Theorie und Praxis finden, zumindest in der Perspektive?

Under (Self)Control

Kein großer Blog hier möge das werden, ebenfalls natürlich (noch) keine Rezension; eher ein Hinweis, weil gerade gefunden:

"Taken as a whole, this book suggests that to take the struggles of social movements seriously, requires to acknowledge the complexity of the power dynamics in which they are involved. In so doing, the authors’ aim is not to tame protest by over-amplifying its apparent obstacles, but to prevent its energy from being pointlessly wasted or misdirected (i.e. by being spent in the wrong places, in false conflicts, or even in fighting the clouds they cast themselves)."

Der kommende Aufstand I

Man sollte es weder lächerlich machen, noch als Utopie, als Sozialromantik diffamieren. Visionen und Utopien sind nötig, sind vielleicht manchmal extrem, aber das ist der verordnete, der andauernde und angeblich so alternativlose Sachzwang ebenfalls. Er tötet die Demokratie und der aktuelle Zustand gerade der westlichen, der christlich-abendländischen Gesellschaftssysteme, das hilflose und dennoch freche, gespensterhafte Agieren der Mächtigen incl. ihrer politisch-medialen Marionetten, das penetrante "haltet den Dieb" Geschrei, das selbstgerechte Zeigen auf die Fremden, die Schuldigen, die Schurken, dies alles ist der eher selbst gelegte, von den sog. Eliten zu verantwortende Brandsatz unter dem Gesellschaftssystem.